Die Regibert-Buchhandlung in Rheinstetten-Mörsch ist seit vielen Jahren die Kartenvorverkaufsstelle der KiR-Bühne, worüber wir sehr froh sind. Denn es ist nicht selbstverständlich, vollkommen freiwillig und kostenfrei sich den "Kartenärger" aufzuhalsen.
Dafür ein herzliches Dankeschön von gesamten KiR-Team!
Auf unserer "Lust auf Lesen"-Seite gibt Reginbert kleine Buchtipps aus ihrem reichhaltigen Angebot.
Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie mal ein Geschenk oder für sich selbst eine schöne Lektüre suchen.
Reginbert kann alle Bücher "über Nacht" besorgen.
Das wissen wir aus eigener Erfahrung.
...und jetzt folgen die aktuellen Reginbert-Buch-Tipps:

„Sterben, wo andere Urlaub machen“ ist das Motto, unter denen die Krimis von Jörg Maurer stehen, spielen sie doch alle „im idyllischen alpenländischen Kurort mit dem Doppelnamen“, der aber nicht genannt wird. Kommissar Hubertus Jennerwein und sein illustres Team ermitteln auch im vierten Band wieder in Garmisch-Partenkirchen. Dieses Mal haben sie einen äußerst heiklen Fall zu klären. Es gilt, einen verschwundenen BKA-Ermittler zu finden, ohne dass jemand vom wahren Grund der Ermittlungen erfährt. Also muss ein vorgetäuschter Fall her und wer könnte den glaubhafter inszenieren als Jennerwein, der die Bewohner des Werdenfelser Landes und ihre Eigenheiten sehr genau kennt.
Tief ins organisierte Verbrechen führt uns der Autor dieses Mal; sehr dicht mit vielen Erzählsträngen, die nur auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und doch alle im großen Showdown in der Höllentalklamm zusammenlaufen.
Jörg Maurer hat nicht nur als Krimiautor einen Namen, sondern ist auch als Musikkabarettist tätig. Seine Krimis sind geprägt von seinem Humor, seiner Originalität und der liebevoll-ironischen Charakterisierung seiner Landsleute.
Ein Regionalkrimi, der Spannung und Humor verbindet, und beste Unterhaltung verspricht.
Fischer Taschenbuch
ISBN 978-3-596-18895-6
€ 9,99

Gesucht: Hannikel, Zigeuner, ungefähr 40 Jahre alt, etwa 5 Schuh und 2 Zoll groß, von Gesicht schwarzbraun, gibt sich als Jäger aus.
So lautet die Suchmeldung für einen der gefürchtetsten Räuber, der Ende des 18. Jhs. viele Menschen im Schwarzwald und im Elsass in Angst und Schrecken versetzte. Nun ist er auf der Flucht, gesucht vor allem vom Oberamtmann Jacob Schäffer in Sulz, der ihn mit viel Aufwand bis nach Chur verfolgt. Erzählt wird uns dies alles von Schäffers abgeklärtem Schreiber Wilhelm Grau, diesem ruhigen Mann, der nichts so verabscheut, wie das beschwerliche Reisen zu Fuß und zu Pferde – und sei es, um solch einen Verbrecher zu fassen. Wilhelm Grau würde in jedem Fall die Schreibstube dem Abenteuer vorziehen, doch er hat keine Wahl, muss er dem Oberamtmann doch rund um die Uhr zur Verfügung stehen: Eilmeldungen, Gesuche, Berichte, Anfragen – all dies duldet in dieser wichtigen Angelegenheit keinen Aufschub. Der Schreiber bemerkt dabei, dass es ihm immer schwerer fällt, diesen Hannikel bloß als Verbrecher zu sehen. Besonders nachdenklich macht ihn das Schicksal von Dieterle, Hannikels elfjährigem Sohn, der auch von Gefängnis zu Gefängnis wandert und doch den erwachsenen Räubern in der Bande viel zu früh nacheifert.
Ein historischer Roman, der angenehm leise und weniger plakativ daherkommt als viele seiner Gattung.
Diogenes
ISBN 978-3-257-86217-1
€ 22,90

Hrsg.: Anton G. Leitner
2011 hat der Deutsche Taschenbuchverlag sein 50jähriges Bestehen gefeiert.
Aus diesem Anlass hat der Verlagsleiter und Publizist Anton G. Leitner – ebenfalls Geburtsjahr 1961 - diesen kleinen, feinen Lyrikband mit deutschsprachigen Gedichten aus den letzten 50 Jahren zusammengestellt.
Jedes der fünf Kapitel ist einem Jahrzehnt dieser Zeitspanne gewidmet; von Ingeborg Bachmann über Günter Grass und Robert Gernhardt bis hin zu Matthias Politycki spiegeln die Texte Zeitläufte, Ereignisse und das Lebensgefühl der jeweiligen Zeit.
134 Seiten geistreicher Texte, die den Leser höchst unterhaltsam in die Gedankenwelt vor dreißig, vierzig, fünfzig Jahren versetzen oder einfach eine kleine Pause in unseren Alltag zaubern können.
Die kleinen Vignetten der Illustratorin Rotraut Susanne Berner am Beginn jedes Kapitels tragen bestens dazu bei.
dtv
ISBN 978-3-423-14006-5
€ 9,90

Was läuft schief in unserem Staat, in unserer Gesellschaft? Skandale und Krisen zuhauf, aber so gut wie niemand in Sicht, der uns Vorbild sein kann, der uns Halt und Orientierung bietet.
Für diese Zusammenstellung, die 2010 im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen ist, wurden 50 Deutsche ausgesucht, deren prägnante Charakterzüge uns in unserer heutigen Zeit helfen könnten. Nicht ein grandioses Lebenswerk oder eine künstlerische Gesamtleistung werden als Kriterium herangezogen, sondern geschaut, was darüber hinaus an diesem Menschen bewegt – eine Charaktereigenschaft, eine Idee, eine Kraft.
Aus ca. sechs Jahrhunderten wurden Künstler, Politiker, Dichter, Moderatoren, Theologen und andere Wissenschaftler unter diesem Gesichtspunkt ausgewählt. Zwischen drei und fünf Seiten werden einer Persönlichkeit gewidmet, ein Bild und ein Zitat zur Person vorangestellt. Es folgt die kurzweilige Darlegung des Besonderen an dieser Person – geistreich dargestellt. Jedes Kapitel schließt mit einer kurzen Vita ab.
„Menschen, die uns heute fehlen“ ist der Untertitel des Buches und es ist in der Tat „inspirierend, motivierend, Mut machend“ wie der Verlag in seiner Ankündigung schrieb.
Fischer Taschenbuch Verlag
€ 12,95
ISBN 978-3-596-18982-3

Amerikas Südstaaten in den 60er Jahren, genauer: Jackson, Mississippi im Jahre 1962 ist der Schauplatz dieses Romans.
Es geht um die weiße Farmerstochter Eugenia Phelan, genannt Skeeter, die ihre vorgezeichnete Laufbahn als Gattin eines von ihren Eltern ausgewählten Ehemannes nicht einschlagen will. Sie hat journalistische Ambitionen und will nicht tatenlos zusehen, unter welchen Bedingungen farbige Hausangestellte von ihren weißen Arbeitgebern behandelt werden. Zu Wort kommen neben Skeeter vor allem zwei ganz unterschiedliche Dienstmädchen, die ebenso unzufrieden sind wie sie: die sanfte Aibileen zieht inzwischen das siebzehnte weiße Kind auf, hat aber ihren einzigen eigenen Sohn durch einen Unfall verloren. Minny hingegen ist auf der Suche nach einer neuen Stelle, weil sie zu vorlaut war. Die drei verbünden sich und versuchen, aus der Enge auszubrechen.
Das Buch ist warmherzig und kurzweilig geschrieben, sprachlich immer der jeweils erzählenden Person angepasst. Die Zustände in den weißen Haushalten der Südstaatenfamilien kennt die Autorin aus eigener Anschauung und weiß daher genau, wie eng die Verbindung zwischen farbigem Kindermädchen und den Kindern der dienstgebenden Familien oft war.
Glaubwürdig und fesselnd erzählt; vor kurzem bei uns im Kino unter dem gleichen Titel wie die Originalversion des Buches: The Help.
Btb
ISBN 978-3-442-75240-9
€ 21,99


Welche Schätze von Rheinstettens Ehrenbürger Emil Wachter in der ganzen Stadt zu finden sind, macht dem Leser und Betrachter dieser im Dezember 2011 erschienene Bildband ganz deutlich. Auf 95 Seiten können hier in aller Ruhe seine Kunstwerke aus nächster Nähe und im Detail betrachtet werden – ergänzt durch Kommentare des Künstlers selbst.
Sei es der Eingangsbereich des Evangelischen Gemeindezentrums in Forchheim, die Lamm-Gottes-Kapelle im Seniorenzentrum St. Martin oder die vielen Kunstwerke – gemalt, Glasfenster oder Skulpturen -, in Neuburgweier, dem Geburtsort Emil Wachters, überall kann der Betrachter eintauchen in die Schaffenskunst dieses tief gläubigen Künstlers.
Der Bildband lädt ein zum Verweilen, zum Entdecken bisher nicht wahrgenommener Details, zum Auseinandersetzen mit biblischen Themen und deren ganz besondere Umsetzung durch Emil Wachter.
Herausgegeben hat diesen Bildband die Stadt Rheinstetten zum 90. Geburtstag von Professor Emil Wachter, die Fotos stammen von Felix Bode.
Bei der Beschäftigung mit den Kunstwerken, die man allein in Rheinstetten von Wachter finden kann, wird klar, welch bedeutenden Künstler und Menschen wir mit ihm im Januar verloren haben; zugleich aber wie glücklich wir uns schätzen können, etliche seiner Werke so nah um uns zu haben.
G. Braun
ISBN 978-3-7650-8611-3
€ 19,90
Ein bisschen raus, frische Luft schnappen – aber wohin?
Diese Frage beantwortet Ihnen gerne Dieter Buck in seinem neuesten Band, der gerade im Silberburg-Verlag erschienen ist.
Abwechslungsreich werden 40 verschiedene Touren in der Region rund um Karlsruhe vorgestellt. Das Büchlein nimmt Karlsruhe als Zentrum, die Vorschläge reichen aber von Graben-Neudorf im Norden und dem Kraichgau im Osten bis nach Baden-Baden im Süden. Der Spaziergänger bleibt dabei meist auf befestigten Wegen, die Höhenunterschiede sind nicht der Rede wert: Spaziergänge eben und keine Wanderungen. Genuss und Erholung, Muße und Durchatmen stehen im Vordergrund. Dass wir die herrliche Natur quasi vor der Haustür haben, sollten wir nutzen, und manch einer wird Gegenden entdecken, die er bisher noch nicht kannte.
Geeignet sind die Touren übrigens auch für Familien mit Kinderwagen.
15 ansprechende Stadtbummel-Vorschläge runden den vielseitigen, reich bebilderten Führer ab.
€ 14,90
Silberburg-Verlag
ISBN 978-3-8425-1144-6

Louise will dem Provinz-Mief ihrer Familie in der Normandie entkommen und geht zum Studium nach Berlin, wo sie sich gut einlebt und wohlfühlt. Als ihre Großtante stirbt, kehrt sie zum ersten Mal nach langer Zeit in die Normandie zurück. Sofort gehen die Reibereien mit Ihrer Mutter wieder los, umso mehr als sie auf der Beerdigung Ida Kempf, eine ihr bislang unbekannte Großcousine, trifft. Diese Ida beginnt zu erzählen und Louise kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Louises Mutter, Paulette, ist das alles gar nicht recht – geht es doch um bis dahin lang gehütete Familiengeheimnisse…
Kein vordergründig reißerisches, sondern ein feinfühlig, bilderreich erzähltes Buch von großer Tiefe, das uns das Ende des 20. Jahrhunderts und die vielschichtigen Verbindungen zwischen Frankreich und Deutschland beeindruckend nahebringt
Odile Kennel wurde 1967 in Bühl/Baden geboren und wuchs zweisprachig auf. Man nimmt ihr ab, in beiden Kulturen zuhause zu sein.
€ 14,90
dtv
ISBN 978-3-423-24896-9

Ismar Manneberg, ein Offizier im 1. Weltkrieg, ist traumatisiert von den Schrecken, die ihn im seinem Offiziersdasein an der Front begegnen. Er schreibt Briefe an ein nicht existierendes Fräulein Müller, denn alle Kameraden schreiben schließlich Briefe an die Frauen daheim – und erhält prompt Antwort.
Dem Onkel soll der Spiegelkasten helfen – ein therapeutisches Hilfsmittel für Amputierte -, denn
Mannebergs Arzt behandelt für die Zeit durchaus unkonventionell.
Sein Großneffe vertieft sich viele Jahre später in die Photografien und Briefe, die Manneberg hinterlassen hat und verliert dadurch selbst an Bodenhaftung.
Der Autor Christoph Poschenrieder hat 5 Photoalben seines Großonkels durchforstet, der die meisten dieser Bilder im 1. Welrkrieg in Nordfrankreich selbst aufgenommen hatte. Dadurch ließ er sich zu diesem, seinem zweiten Roman inspirieren, der nach „Die Welt ist im Kopf“ ein weiteres Mal sprachlich wunderschön hinter einer kurzweilig zu lesenden Geschichte viele weitere Ebenen durchblicken lässt.
Feinsinnige Unterhaltung zu einem hochaktuellen Thema.
€ 21,90
Diogenes
ISBN 978-3-257-06788-0