Herzlich willkommen beim aktuellen "KiR-Kultur-Tipp" für den Sommer 2010!

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Eine Traumreise durch die schönste Stadt des Mittelalters: Konstantinopel

Die vielen verregneten Tage des Sommers 2010 haben uns ermuntert dem „KiR-Kultur-Tipp“ eine weitere Seite für all diejenigen hinzuzufügen, die die Regentage nutzen, um im Internet zu surfen.

 

Bereits am Pfingstwochenende 2010 stand in der Süddeutschen Zeitung ein interessanter Artikel Von Joachim Käppner über ein faszinierendes Internetprojekt in die ferne, längst versunkene Welt des christlichen Konstantinopel, in die größte und schönste Stadt des europäischen Mittelalters vor der türkischen Eroberung 1453.

 

Bereits 1994 trafen sich im heutigen Istanbul zwei Männer, die fasziniert waren von der Traumwelt Byzanz: der Leiter des Byzantinischen Instituts an der Universität München, Prof. Albrecht Berger und der Luftfahrtingenieur und Computerfachmann Tayfun Öner. Letzterer trug dem Byzanzexperten Berger seine Idee einer 3D-Simulation von Konstantinopel vor und der Münchner Professor war begeistert. Gemeinsam begannen sie, die verstreuten Spuren des untergegangenen Konstantinopel zu sichten und die wenigen Überreste, die die Kreuzfahrer 1204 bei der ersten Eroberung der Stadt übrig gelassen hatten, zu einem byzantinischen Mosaik zusammenzufügen.

 

Tayfun Öner nannte sein Projekt „Byzantium 1200“, also Konstantinopel im Jahre 1200. Dank der Mitarbeit und Beratung von Prof. Albrecht Berger sind Öners 3D-Rekostruktionen eben keine Fantasy, sein Konstantinopel ist nicht die computererzeugte Königsstadt aus „Herr der Ringe“, sondern sie sind wissenschaftlich fundierte Annährungen an die Wirklichkeit, belegt durch Quellen aus dem 9., 10. Und 11.Jahrhundert, einer der schönsten und mächtigsten Städte des Mittelalters.

 

„Byzantium 1200“ ist der bisher ehrgeizigste Versuch, eine versunkene Welt virtuell neu entstehen zu lassen. Es enthält Dutzende Rekonstruktionsbilder wie das kreisrunde Konstantinsforum, den Eingang des kaiserlichen Palasts, die Stadtsilhouette oder die gewaltigen Seemauern, die die Stadt am Goldenen Horn zu einer nahezu uneinnehmbaren Festung machten.

 

Wenn Sie sich für Geschichtliches interessieren, sollte Sie dieses Internetprojekt unbedingt besuchen:

 

www.byzantium1200.com

 

Wer sich für Rom begeistern kann, dem sei „The Pompey Project“ der Universität New York empfohlen: www.pompey.cch.kcl.ac.uk/ oder die Seite „Digital Roman Forum“ (http://dlib.etc.ucla.edu/projects/Forum) bzw. „Rome Reborn“ (www.romereborn.virginia.edu/).

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Spaziergang in die Antike!





Klicken Sie auf den Brief, um ihn zu vergößern

Was mich seit meiner Kindheit am meisten bewegt: Wasser und Licht

von Prof. Emil Wachter

 

Professor Emil Wachter ist Ehrenbürger der Großen Kreisstadt Rheinstetten und einer der wenigen bedeutenden und bekannten Künstler unserer Region.

 

Rheinstetten kann sich glücklich schätzen, einige seiner wichtigsten Werke zu besitzen. Emil Wachters Geburtsort Neuburgweier ist, um es salopp auszudrücken, ein hochinteressantes Open-Air-Wachter-Museum. Sowohl seine Früh- als auch seine Spätwerke sind hier zu bewundern. Die Sankt-Ursula-Kapelle, die St. Ursula-Kirche, das katholische Gemeindehaus, die Einsegnungshalle des Friedhofes, das Denkmal für die Gefallenen, die Emmaus-Kapelle - überall ist „Wachter-Land“! Darauf haben wir auch in unseren KiR-Kultur-Tipps der vergangenen Jahre immer wieder hingewiesen.

 

In diesem Jahr wollen wir auf eine besondere Ausstellung hinweisen, die noch bis zum 1. Mai 2011 in der Buhlschen Mühle Ettlingen zu sehen ist.

 

Mit dem Zyklus „Wasser und Licht“ kehrt Prof. Wachter zu seinen künstlerischen Ursprüngen zurück. Das verdeutlicht er auch in seinem sehr persönlich gehaltenen „KiR-Kultur-Tipp 2010“.

 

Darin schreibt er uns, dass:

 

„die aktuelle Ausstellung in der Buhl’schen Mühle Ettlingen…viele Rheinstettener, besonders Weierer, freuen wird.

 

Wasser und Licht sind die zwei Elemente, die mich seit meiner Kindheit am meisten bewegen, und sie lassen sich bildhaft am besten mit Tusche und Pinsel ausdrücken.“

 

Die Ausstellung „Wasser und Licht – Tuschen“ ist montags bis freitags von 8:30 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Wer möchte, kann auch an einer Führung teilnehmen. Diese sind nach Anmeldung unter Telefon 0 72 43 – 10 14 70 möglich.

 

Übrigens:

Prof. Emil Wachter hat seinen „KiR-Kultur-Tipp 2010“ mit einen ganz besonderen Schlusswort abgeschlossen:

 

„… und Gruß an Weier – Ihr Emil Wachter“

 

 

Kleiner Hinweis von KiR zum Schluss:

 

Prof. Emil Wachter erläutert sein jüngstes Werk in Neuburgweier, die Emmaus-Kapelle im Friedhof, bei einem Rundgang am 12.9. ab 15:00 Uhr im Rahmen des PAMINA-Rheinpark-Tages. Veranstalter dieser Führung sind der Heimatverein Rheinstetten und die kath. Pfarrgemeinde Neuburgweier.

 

Die "gute Nachricht" aus 30 Kirchen

von Angela Heidler

 

 

Gemeinsam mit ihrem Mann teilt sich Angela Heidler die Pfarrstelle der evangelischen Pfarrgemeinde Mörsch/Neuburgweier. Da sie stark musikalisch in der Musicalarbeit ihrer Pfarrgemeinde engagiert ist, habe wir sie gebeten, einen KiR-Kultur-Tipp“ zu dem musikalischen Welt-Topereignis geistlicher Musik in unserer Region, dem Gospelkirchentag in Karlsruhe - 10. bis 12. September 2010 zu schreiben:

 

 

Karlsruhe wird Gospelhauptstadt

 

Über 5000 Sängerinnen und Sänger werden Karlsruhe an diesem Wochenende zur europäischen Gospelhauptstadt machen. Der 5. Internationale Gospelkirchentag ist gewiss ein besonderes Ereignis für Karlsruhe und seine Umgebung und wird Fans aus vielen Ländern in die badische Metropole führen. In 30 Kirchen und Veranstaltungsorten wird "die gute Nachricht" (das bedeutet "Gospel") musikalisch gelebt und erlebt.

 

Konzerte von über 100 Chören und nationalen und internationalen Gospelstars werden Karlsruhe in Bewegung setzen und eine besondere Atmosphäre verleihen.

 

Viele der Veranstaltungen sind auch kostenlos. Genauere Informationen erhalten Sie unter 02302-28222 22 oder www.gospelkirchentag.de oder mit einem detaillierten Programm (erhältlich am Infostand am Marktplatz ab Freitag, 17.00 Uhr)

 

Besonders hinweisen möchte ich an dieser Stelle schon auf drei Veranstaltungen:

 

Freitag, 10. September,

 

17.00 Uhr Eröffnungsfeier auf dem Marktplatz, danach von 21.00 bis 24.00 Uhr Gospelnacht mit 100 Chören in 25 Kirchen und Veranstaltungsorten

 

Samstag, 11. September,

 

20.00 Uhr Galakonzert des Gospelkirchentages mit Naturally 7 (USA) und dem Oslo Gospel Choir (Norwegen) in der Europahalle

 

Sonntag, 12. September,

 

14.00 Uhr Abschlussgottesdienst in der Europahalle mit allen Künstlern, Sängerinnen und Sängern.

 

Ein Besuch lohnt sich gewiss.

 

 

Kleiner Hinweis von KiR zum Schluss:

  

Auch Rheinstetten ist auf dem Internationalen Gospelkirchentag vertreten: Effatah tritt auf (am 10.9. ab 21 Uhr in der Kirche St. Stephan)!

 

Die Internetseite des Gospel-Kirchentages sollten Sie sich unbedingt anschauen!

www.gospelkirchentag.de

 

 

Der "KiR-Kultur-Tipp": Rosige Zeiten in Baden-Baden

von Kurt Roth

 

 

Kurt Roth ist Ehrenbürger der Großen Kreisstadt Rheinstetten, Gründer und Vorsitzender des Heimatvereins sowie ein großer Natur- und Gartenliebhaber.

Von Anfang an gehörte er zu den Gastautoren des alljährlichen „KiR-Kultur-Tipps“ und es bereitet ihm große Freude unseren „Usern“ Hinweise auf Besonderes in unserer Region zu geben oder sie auf Bücher aufmerksam zu machen, die ihm beim Lesen Vergnügen bereitet haben.

So ist auch sein diesjähriger „KiR-Kultur-Tipp 2010“ hervorragend geeignet einen interessanten Urlaubstag daheim zu gestalten:

 

 

 

Kurt Roths Sommertipp 2010:

 

 

Ganz in unserer Nähe gibt es einen Traumgarten der besonderen Art:

Auf dem „Beutig“ über der Stadt Baden-Baden wachsen auf etwa 3.000 qm die Königinnen der Blumen um die Wette.

Ständig beginnen neue Rosen zu blühen.

Der Garten zeigt sich von Tag zu Tag mit einem neuen Gesicht.

 

Baden-Baden ist neben Rom, Monza oder Madrid Mittelpunkt aller Rosenzüchter. In diesem Jahr kamen aus dreizehn Ländern 120 Rosenexperten nach Baden-Baden, um die besten Neuzüchtungen aus 107 Rosen auszuwählen.

Der „Beutig“ ist ein wahres Rosenparadies, das täglich von 9 – 19 Uhr geöffnet ist.

 

Zu erreichen ist die Gartenanlage mit dem PKW über die Bundesautobahn A 5, Ausfahrt Baden-Baden. Die Fahrtstrecke führt durch die Stadt in Richtung Rebland (Fremersberg, SWR) bis zum „Beutig“. Die Strecke ist gut ausgeschildert.

 

Die zweite Möglichkeit ins Rosenparadies zu kommen besteht mit der Straßenbahn und dem Bus.

 

Weitere Auskünfte: Stadt Baden-Baden, Gartenamt, Winterhalter Str.6. Tel. 07221 – 931201, email: Gartenamt@baden-baden.de

 

Nach dem Beutig-Erlebnis empfehle ich als Abschluss den Besuch der Ruine Y-Burg mit dem herrlichen Blick auf die Rheinebene.

Die Fahrt dorthin führt durch das Rebland über Varnhalt zur Ruine der Y-Burg.

 

Bestellung für die Plätze mit „Mehrblick“: Restaurant Y-Burg, Burgruine 1 Tel.: 07223 – 800 7090 (email: info@yburg.net)

Der "KiR-Kultur-Tipp": Lesen - willkommene Abwechslung vom ständigen Gebrabbel

von Andrea Nahles

 

Andrea Nahles ist Bundestagsabgeordnete und SPD-Generalsekretärin, also eine der ganz wichtigen Persönlichkeiten der deutschen Sozialdemokratie. Wir kennen sie persönlich seit sie 2005 den „KiR-Stand“ beim Bundesparteitag in der Messe Karlsruhe besucht hat und wir ein außerordentlich interessantes Gespräch mit ihr führen durften. Seitdem wissen wir auch von ihrer Leidenschaft für Bücher, was für uns Grund genug war, sie zu bitten ihre Tipps für das „KiR-Lesefutter 2010“ abzugeben.

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser des KiR-Kultur-Tipps,

 

Auf meiner eigenen Internetseite verköstige ich die Leser mit der Rubrik „Futter fürs Volk“. Und das Kulturprojekt des Ortsvereins Rheinstetten lässt seine Internet-User das „KiR-Lesefutter“ munden. Was liegt also näher, als mein Futter zu teilen, wie es sich für Sozialdemokraten gehört.

 

Lesen ist für mich eine willkommene Abwechslung von dem ständigen Gebrabbel um mich herum und natürlich auch von meinem eigenen. Man kommt zur Ruhe, nimmt sich zurück und saugt auf.

Herrlich.

 

Ich wünsche Ihnen einen befreiten Sommer,

 

Ihre

Andrea Nahles

 

 

Hier folgt einer meiner Favoriten aus der „Leserfutter-Krippe“:

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