Dr. Erhard Eppler
"Eine soldidarische Leistungsgesellschaft" - Lesung
neuer Termin: 11. Juni 2012
Beginn: 19.00 Uhr
KiR-Bühne
im Saal des "Zentrum Rösselsbrünnle" Rheinstetten-Mörsch,
Eintrittspreis: 10,00 Euro
Erhard Eppler stellt sein neues Buch im Zentrum Rösselsbrünnle vor
Erhard Eppler, einer der wenigen „großen alten Männer der Politik“, hat wieder ein Buch geschrieben.
Er ist Vordenker, aber auch Querdenker. Visionär, aber bodenständig. Erhard Eppler hat lange die aktive Politik geprägt. Aus dem Ruhestand gibt er immer wieder wertvolle Impulse. In „Eine solidarische Leistungsgesellschaft“ setzt er sich mit unserer Gesellschaft auseinander und zeigt einen Ausweg, keine Utopie, wie Zusammenleben gelingen könnte.
Am 11. Juni 2012 stellt er sein neues Buch „Eine solidarische Leistungsgesellschaft“ im Saal des !"Zentrum Rösselsbrünnle" in Rheinstetten-Mörsch vor.
In einer Rezension schrieb Heiko Geue über die 2010 erschienene Eppler-Biografie von Renate Faerber-Husemann:
Erhard Eppler steht in seinem Garten in Schwäbisch Hall zwischen den Gemüsebeeten. Die Sonne scheint und Renate Faerber-Husemann, seine Biografin, gewinnt den Eindruck: „Wachsen darf hier auch, was nicht nützlich ist, alles wirkt auf wohltuende Weise leicht verwildert – dem Gemüse scheint das gut zu tun.“ Und dem dreiundachtzigjährigen Gärtner auch. „Der Querdenker“, so lautet der Titel dieser mit viel Sympathie geschriebenen Biografie – er hätte auch „Symbolfigur der Friedensbewegung“, „moralische Autorität“ oder einfach „Der Vordenker“ lauten können.
Das alles war und ist Erhard Eppler nicht nur Sozialdemokraten gewesen, sondern der gesamten rot-grünen Bewegung. Als wesentlicher Vordenker von Rot-Grün wurde er zu einem kompromisslosen Verteidiger der Bundesregierung nach 1998 – weil er ihren Erfolg auf Bundesebene mit all seiner Kraft wollte. „Und beim Blick zurück dämmert so manchen stets mäkelnden Sozialdemokraten, dass diese sieben Jahre so schlecht gar nicht waren für das Land“ – fügt Faerber-Husemann hinzu.
geht behutsam mit Epplers politischen Lebensthemen um. Gekonnt führt Renate Faerber-Husemann durch die mit Brüchen versehene Biografie dieses intellektuellen Politikers… Dass Erhard Eppler kein bequemer Denker ist, wird gerade bei dem letzten Thema deutlich: „Der Mann der Friedensbewegung plädierte fünfzehn Jahre später für den militärischen Einsatz auf dem Balkan“, weil er der Meinung war, dass „Pazifisten einsehen müssen, dass Soldaten nötig sind, um das Schießen zu beenden“.
Lernen Sie diesen Mann persönlich kennen!
Auf ausdrücklichen Wunsch Erhard Epplers, der auf eine Gage verzichtet, kommt der Reingewinn der Veranstaltung dem Schulprojekt in Saponè des Förderkreises Burkina Faso Rheinstetten zugute.



